The Witcher 3 oder wie ich einige Wochen in einer anderen Welt lebte

11. Oktober 2018Marie

Lange Zeit habe ich mit dem Titel The Witcher nur irgendein Fantasyrollenspiel verbunden, aber da ich in Skyrim noch allerhand zu erleben hatte, habe ich nicht weiter über das Spiel mit dem weißhaarigen Hexer nachgedacht. Seit Kurzem fällt mir nicht nur wesentlich mehr dazu ein, ich bin der Witcher-Welt noch dazu völlig verfallen und habe bereits um die 140 Spielstunden mit Geralt von Riva verbracht. Tatsächlich hat The Witcher 3 aus dem Entwicklerstudio CD Projekt Red für einige Zeit mein Interesse am Lesen ziemlich in den Hintergrund rücken lassen (ach, sind wir doch ehrlich: es hat mein Interesse für so ziemlich alles andere in den Hintergrund rücken lassen), doch meine Lust auf eine gute Geschichte konnte das Spiel mindestens genauso gut befriedigen. Was mich in dieser Welt gehalten hat, warum ich The Witcher 3 für ein grandioses Spiel halte und gerne einen weiteren Teil spielen würde,  versuche ich in diesem (sehr langen) Beitrag halbwegs zu erklären.

The Witcher 3 – Wild Hunt: Geschichten an jeder Ecke

Erst einmal kurz zum Inhalt: in dem Spiel geht es um den Hexer Geralt von Riva, der in einer Welt voller (menschlicher) Monster selbst eine verhasste Kreatur ist. Hexer sind nämlich mutierte Menschen, die in der Lage sind, – gegen eine Belohnung – die Welt von den Monstern zu befreien, die das Leben der Menschen bedrohen. In The Witcher 3 – Wild Hunt ist Geralt von Riva auf der Suche nach seiner Ziehtochter Cirilla, kurz Ciri, die sich in großer Gefahr befindet und von der Wilden Jagd gesucht wird. Auf seiner Reise durch das vom Krieg zerüttete Land erwarten ihn an jeder Ecke Geschichten, Abenteuer und Gefahren. Und das meine ich so wahr, wie man es nur meinen kann: dieses Spiel steckt wirklich voller Geschichten. Kleine, große, witzige, epische, tiefgehende, schnelle, lange und ereignisreiche Geschichten, die das Spiel zu einer absoluten Entdeckungsreise machen – und da ist die Hauptgeschichte um Geralt von Riva und Ciri noch nicht einmal mit einberechnet. Das Spiel lebt durchweg von einer düsteren und relativ trostlosen Atmosphäre, die insbesondere durch den Krieg und korrupte Machthaber geprägt wird – ein ziemlich zwielichtes Szenario also, das von den wunderschönen Landschaften und den traumhaften Sonnenauf und -untergängen allerdings zwischendurch immer wieder ein wenig lichtdurchflutet wird.

Da sind wir also auch direkt bei Grafik und Optik in The Witcher 3 – Wild Hunt und die ist wirklich phänomenal schön, besonders, wenn man bedenkt, dass das Spiel nun auch schon wieder knapp 3 Jahre alt ist. Manchmal reitet man einfach nur auf seinem treuen Pferdchen Plötze (ja, sie heißt wirklich so) durch die Gegend, um diese optisch schöne Welt zu erkunden und findet ab und an Orte und Plätze, die einen schlichtweg beeindrucken. Ob das nun die teilweise beinahe schon übertrieben schönen Sonnenauf- und untergänge mit herrlich buntem Himmel, kleine Flüsse, Blumenfelder oder die detailreichen Städte sind – tatsächlich kann man sich kaum satt sehen und hat immer Angst, irgendeinen Ort, irgendein Setting zu verpassen. Und diese Angst etwas zu verpassen, zieht sich auch durch die Story, denn manche Quests bekommt man nur durch bestimmte Entscheidungen oder zufällig wenn man zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist – oder schnell genug handelt. Das sorgt eindeutig dafür, dass man bewusster durch die Witcher-Welt läuft (oder reitet) und lieber einmal zu viel schaut.

Was ist richtig, was ist falsch?

Apropos Entscheidungen! Von denen gibt es so einige im Spiel – manche haben kaum bis keine Auswirkungen, manche haben kleine Konsequenzen und manche ändern den weiteren Verlauf und das Ende des Spiels. Ja, da geht es manchmal sogar um Leben und Tod. Über manche Entscheidungen kann man so lange nachdenken wie man will, bevor man handelt – manche müssen jedoch auch in wenigen Sekunden getroffen werden. Schon die einfachsten Gespräche mit NPCs (Non-Player Character) werden da schon einmal zu emotionalen „Was-Wäre-Wenn“-Überlegungen und wenn es um die Menschen geht, die einem im Spiel nahe stehen, sollte man ohnehin lieber zwei Mal überlegen, wie man handelt und was man sagt. Selten gibt es da Richtig und Falsch, schließlich hat man ab und an lediglich die Wahl zwischen Pest und Cholera und muss überlegen, mit welcher Konsequenz man besser klar kommen würde. Da kommt es auch durchaus mal vor, dass eine Entscheidung, die im ersten Moment sehr moralisch und richtig wirkt, eben doch nicht so funktioniert, wie man dachte. Ich muss zugeben, dass ich mir manchmal noch konsequentere und gewichtigere Entscheidungsausgänge gewünscht hätte und gerne auch noch mehr knifflige Entscheidungen, als es ohnehin schon gab – allerdings ist das nur ein kleiner Kritikpunkt, der mir den Spaß am Spiel definitiv zu keinem Zeitpunkt genommen hat.

Auch wenn die Entscheidungen einen wesentlichen Teil der Geschichte ausmachen, so kommen Kämpfe gegen Menschen und Monster doch nicht zu kurz. Das Kampfsystem hat mir trotz anfänglicher Skepsis dann doch ziemlich gut gefallen, da man teilweise taktisch vorgehen muss. Geralt von Riva ist als Hexer in seiner Kampfroutine eindeutig schon erprobt, sodass man nicht so viele Individualisierungsmöglichkeiten wie beispielsweise in Skyrim hat, allerdings sind die Kämpfe dennoch dynamisch und spannend und durch die eigene Schwert- und Magiewahl auch nicht immer gleich. Weniger gut ausgearbeitet ist da das Charaktermenü, in dem man Geralts Fähigkeiten weiter ausbauen und spezialisieren kann – die Möglichkeiten sind sehr begrenzt und wirken sich in den meisten Fällen auch nicht deutlich auf den Kampf aus. Gelungen fand ich dafür die Spezialisierungsmöglichkeiten auf das magische Zeichen Axii, mit welchem Geralt die Gedanken der Menschen manipulieren und für seine Zwecke nutzen kann – allerdings eben nur dann, wenn er diese Fähigkeit auch trainiert.

Atmosphärisch dicht, episch und spannend

Ganz gleich, was für Entscheidungen man trifft oder wie man letztlich kämpft, wen man tötet und wen man leben lässt: atmosphärisch dicht und episch ist das Spiel in jedem Fall. Die wundervolle Musik (von der ich nicht genug kriegen kann) unterstreicht die wunderschönen Landschaften in den richtigen Momenten, die verschiedenen Figuren und Dialoge sind episch inszeniert und spannend erzählt. Das Misstrauen der Menschen, die düstere, vom Krieg gezeichnete Umgebung und die Präsenz der Monster fügen sich perfekt in das Gesamtbild und verleihen The Witcher 3: Wild Hunt eine unvergleichliche Atmosphäre, der man sich kaum entziehen kann. Die Story, die am Anfang noch so simpel und unverschachtelt wird, entwickelt sich zu einer verworrenen und komplexen Handlung, die einen zu verschiedenen Menschen und Orten führt. Und daraus entwickeln sich wiederum neue Bekanntschaften, neue Quests und Entdeckungen.

Besonders interessant gestaltet sich auch die Stimmung in den Städten, die je nach Ereignissen, Wetter und Verlauf der Geschichte schwankt und sich an aktuelle Begebenheiten anpasst – hat man beispielsweise etwas Gutes getan, wird man von den Bewohnern der Welt darauf angesprochen und gelobt. Große Themen im Spiel sind zudem auch Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Misstrauen, was gut in das Geschehen integriert wurde: die Menschen mögen keine Hexer, daher wird man auf der Straße angespuckt und beleidigt. Allerdings mögen die Menschen generell keine magischen Wesen, auch keine Zauberer und so gibt es Hexenjäger und Verfolgung an jeder Ecke, was dann wiederum die Atmosphäre bestimmt. Einziger Kritikpunkt in diesem Zusammenhang: die Diversität im Spiel ist nicht wirklich gegeben. Klar, es gibt Zwerge, Halblinge, Elfen und Trolle, aber was verschiedene menschliche Ethnien und Hautfarben angeht, sucht man weitestgehend vergebens (außer im DLC Hearts of Stone, aber da ist das auch nur ein sehr kleiner Nebenpunkt!). Hier hätte man eindeutig viel, viel mehr tun können.

Dabei weiß die Welt an sich mit viel Abwechslung und verschiedenen Orten zu überzeugen. Die Map ist im Hauptspiel in sechs verschiedene Regionen aufgeteilt – der kleine Anfangsort Weißgarten, das Schloss von Wyzima, das große Niemandsland Velen, die korrupte, riesige und wunderschöne Stadt Novigrad, die raue Wikingerinsel Skellige und Kaer Morhan, das Gebirgsgebiet, in dem auch die Hexerschule zu finden ist -, die teilweise offen bereisbar sind, teilweise aber auch nicht. Eine durchgängig offene Welt hat The Witcher 3 so zwar nicht zu bieten, doch die Weltkarte ist so riesig, dass das kaum zu erwähnen ist. Besonders beeindruckt hat mich dabei wohl definitiv die riesige Stadt Novigrad, in der ich mehrere Stunden einfach nur alles erkundet und bewundert habe. Wie die NPCs beispielsweise ihrem Alltag nachgehen, wie auf Märkten gehandelt und geredet wird – und ich hätte tatsächlich noch ewig in dieser Stadt erkunden können und war sehr traurig, als die Questreihe dort sich langsam dem Ende geneigt hat.

Emotionen, Beziehungen und Sex

Auch wenn es bisher so wirken mag: das Spiel wird, neben der Optik, den Entscheidungen und den Kämpfen, insbesondere von den Beziehungen und Emotionen zu anderen Figuren geprägt. Auf Grund der Tatsache, dass es bereits Vorgängerspiele gibt, die ich jedoch nicht gespielt habe, kennen sich die meisten Hauptfiguren untereinander bereits, allerdings fällt es nicht schwer, da hinterher zu kommen. Im Gegenteil: Geralts Beziehungen zu den verschiedenen Figuren wirkt natürlich und selbstverständlich, ebenso als wäre es schon immer so gewesen. Das Spiel hat eine besondere Art, diese Beziehungen zu inszenieren, sodass der Spieler sie einfach instiktiv greifen und verstehen kann. Und ja, Geralt hat auch sexuelle Beziehungen – wobei das noch untertrieben ist. Und ja, man kann das Spiel auch ohne Sexszenen spielen. Man kann es auch ohne Liebesgeschichte spielen – aber ein bisschen langweilig wäre das ja schon.

Doch nicht nur die Liebesgeschichten sind spannend und faszinierend, insbesondere die Beziehung zwischen Geralt und Ciri macht die Geschichte emotional und bewegend. Da gibt es schon den ein oder anderen Moment, in dem man nicht fassen kann, was geschieht oder in dem man plötzlich irgendetwas Feuchtes in den Augen hat… Davon abgesehen hat das Spiel aber auch einen ziemlich guten Humor, der mich mehr als einmal zum Lachen bringen konnte.

Viel diskutiert: Sexismusvorwürfe gegen The Witcher 3

Ein Thema, das ich, trotz meiner innigen Liebe zu diesem Spiel, definitiv nicht ausklammern möchte, sind die Sexismusvorwürfe, über die in der Szene länger diskutiert wurde, und die mich anfangs abgeschreckt und skeptisch gemacht haben – wie könnte mir ein Spiel gefallen, in dem Frauen sexistisch und sexualisiert dargestellt werden? Tatsächlich ist es mir im Spielverlauf trotz vorheriger Sensibilisierung lange nicht so sehr aufgefallen, wie ich es befürchtet hatte. Ja, die meisten relevanten Frauenfiguren tragen relativ freizügige Outfits (insbesondere die Zauberinnen waren mir hier oft zu extrem sexualisiert dargestellt oder Ciri, die, als Kriegerin, keine sonderlich schützende Kleidung trägt – im Gegenteil) und beispielsweise einen sehr tiefen Ausschnitt. Und ja, in den Sexszenen sieht man mehr Brüste und Frauenkörper als Geralts Körper, ABER auch Geralt wird in meinen Augen sexualisiert. Er ist der starke, muskulöse Held mit rauer Stimme, dessen nackten, narbenüberzogenen Oberkörper man im Spiel unzählige Male betrachten darf – sicherlich auch nicht das normale Alltagsbild eines Mannes. Zudem sind die relevanten Frauenfiguren im Spiel zum größten Teil sehr schlagfertig, stark und müssen nicht permanent gerettet werden. Im Gegenteil, mehrere Quests und Szenen hätte Geralt ohne die Hilfe einiger Frauen nicht überlebt oder schaffen können. Dass man einen männlichen Charakter spielt ist in diesem Fall natürlich der Tatsache geschuldet, dass The Witcher 3 auf der Buchvorlage von Sapkowski (die ich übrigens nicht gelesen habe) beruht und Geralt in dieser nun einmal der Protagonist ist. Umso schöner, dass es auch mehrere Szenen gibt, in denen man in die Rolle von Ciri schlüpfen kann und so mehr als einmal auch als Frau spielen kann.

Natürlich ist das Spiel sehr derb, die Welt wird eindeutig von Männern dominiert und es gibt viel Gewalt (und das auch gegen Frauen) – allerdings ist das vor allen Dingen dem Setting zuzuschreiben. The Witcher 3 spielt, wie bereits erwähnt, zu Kriegszeiten, wo es erst einmal um essenzielle Überlebensfragen geht. Ja, Geralt hilft und rettet während des Spiel einigen Frauen, aber er hilft und rettet auch mindestens genauso viele Männer. Die Darstellung der Beziehung zwischen Mann und Frau ist hier natürlich stark auf Geralt gepolt und tatsächlich ist er, wie wohl auch in der Romanvorlage, ein ziemlicher Womanizer, auf den so ungefähr jede Frau/Zauberin steht. Allerdings ist das in den meisten Fällen „nur“ Sex für beide Parteien – nicht mehr, nicht weniger und mit wem man solche Szenen zulässt, kann der Spieler immer noch selbst entscheiden.

Völlig ausgeglichen ist die Darstellung hier eindeutig nicht, aber sie ist auch nicht ganz so prägnant wie in vielen anderen Spielen. Viele Frauen werden unnötig sexualisiert dargestellt, was ich persönlich kritisiere, allerdings wird auch Geralt sexualisiert und entspricht definitiv nicht dem Bild eines normalen Mannes. Ob man das als Sexismus sieht oder nicht, ist jedem selbst überlassen. Wichtig ist, dass diese Thematik angesprochen und nicht unter den Teppich gekehrt wird, denn völlig unproblematisch ist diese Darstellung in beiden Fällen nicht. Dennoch hat sie mich lange nicht so sehr gestört, wie ich dachte und allzu viel nackte Haut gibt es vergleichsweise auch nicht – und wenn es einen wirklich stört: man hat immer noch die Wahl, ob man flirten will oder nicht, ob man Sexszenen zulassen will oder nicht.

The Witcher 3: Wild Hunt – Opening Cinematic

Die DLC’s: Hearts of Stone und Blood & Wine

Zusätzlich zum Hauptspiel kann man die zwei DLCs Hearts of Stone (ca. 10 Stunden Storyinhalt) und Blood & Wine (ca. 40 Stunden Storyinhalt) erwerben, die ich beide nur empfehlen kann. Allein Hearts of Stone war ein absolutes Highlight – von der musikalischen Untermalung, über die Inszenierung bis hin zur intensiven Geschichte selbst – und konnte mich derart fesseln, dass ich viel zu schnell damit durch war. Die DLCs kann man ungefähr ab Level 30 spielen und entweder in die Hauptstory einbinden (tatsächlich wird diese dann auch hier und da ein wenig aufgegriffen) oder einfach nach dem Hauptspiel genießen, so wie ich es getan habe. Blood & Wine bietet sogar eine komplett neue Region, nämlich Toussaint, die mediterran anmutet, voll mit Rittern und schlichtweg wunderschön ist – hiermit habe ich erst angefangen, allerdings lohnt es sich jetzt schon, denn es gibt einmal mehr so viele neue Orte, Menschen und Quests zu entdecken, dass man sehr lange unterhalten werden kann. Und zumindest ein bisschen von dieser Welt möchte ich mir noch aufsparen – ich bin einfach noch nicht bereit, The Witcher 3 schon zu verlassen. Nach über 140 Spielstunden ist das wohl ein eindeutiger Faktor für meine Liebe zu diesem Spiel.

Also…

Bevor dieser Beitrag noch länger wird, kann ich nur sagen, dass The Witcher 3 eins meiner Highlights des aktuellen Jahres ist und ich so, so froh bin, dass ich es mit Geralt probiert habe. Auch wenn ich fast nur schwärmen kann und von Geralts trockenem Charme sowieso total eingelullt bin, habe ich versucht, einige Dinge kritisch zu hinterfragen, um bloß keine Nuance und keinen Eindruck auszulassen. Ich möchte nichts beschönigen, wenn es doch Makel gibt, jedoch ändern die genannten Kritikpunkte nichts daran, dass ich über sehr viele Stunden unheimlich gut unterhalten wurde und einfach begeistert bin. Allerdings habe ich auch längst nicht alles gesagt, was dieses Spiel für mich so besonders macht – dann hätte ich nämlich noch die unzähligen Details und die vielen witzigen, schönen und speziellen intermedialen und intertextuellen Bezüge nennen müssen. Und ich hätte die Atmosphäre adäquat beschreiben müssen, die sensationelle Musik und die wunderschöne Umgebung. Ich hätte meine Liebe zu dem integrierten Kartenspiel Gwint beschreiben müssen oder generell die vielen kleinen Minispiele, auf die man immer wieder trifft. Ich kann nur hoffen, dass meine Begeisterung und Verliebtheit in dieses Spiel genauso ankommt, wie ich es hoffe und das vielleicht, ganz vielleicht, der ein oder andere, der es noch nicht gespielt hat, Lust auf dieses Spiel bekommt – falls ich nicht die Letzte auf diesem Planeten bin, die es gespielt hat. Also… bleibt mir eigentlich nur noch zu sagen, dass The Witcher 3: Wild Hunt und alle dazugehörigen DLCs eine absolute Kauf- und Spielempfehlung von mir sind und dass ich fast ein bisschen traurig bin, dass ich das Spiel nicht noch einmal so unbedarft entdecken und fühlen kann, wie beim ersten Mal.

Die Netflix-Serie

Okay, doch noch nicht ganz vorbei: The Witcher soll übrigens verfilmt werden! Netflix plant eine Serie über den weißhaarigen Hexer und seine düstere Welt, über die bisher allerdings noch nicht allzu viel bekannt ist. Fans müssen sich vermutlich noch bis 2020 gedulden bis die erste Staffel mit rund 8 Episoden bei Netflix erhältlich sein wird. Gecastet wurden bisher Henry Cavill als Geralt, Anya Chalotra als Yennefer und Freya Allan als Ciri. In jedem Fall bin ich wahnsinnig gespannt auf die ersten Teaser und Trailer und hoffe einfach mal, dass Netflix die Sache rocken wird! Mehr zur Netflix-Verfilmung findet ihr hier, hier und hier.

So, jetzt bin ich wirklich fertig – zumindest, was diesen Beitrag angeht. Ich bin neugierig: Kennt ihr die Witcher-Reihe – als Buch oder als Spiel? Habt ihr The Witcher 3 gespielt – und wenn nicht, wäre das etwas für euch? Spielt ihr überhaupt Videospiele und wenn ja, welche?

Eure Wortmalereien (1)

  • Cao Hung

    11. Oktober 2018 at 16:10

    Tolle Rezension! Ich habe das Spiel auch bereits einige dutzende Stunden gespielt bis mir die Festplatte abgeschmiert ist und damit alle Saves gelöscht worden sind. Deine Rezi motiviert mich wieder neu anzufangen🙂. Kannst dich ja mal als Spieletester probieren, dann würde ich öfters mal vorbeischauen😜.

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